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Trauben für Champagner dürfen ausschliesslich in der Champagne angebaut werden, einem Gebiet, das nur wenig grösser ist als der Kanton Schaffhausen. So steht es in einem Gesetz aus dem Jahr 1927. (eK/waskochen.ch)
Die Champagne, ein Gebiet nur wenig grösser als der Kanton Schaffhausen.
Das Terroir ist einmalig: Der Kreideboden reguliert sowohl Feuchtigkeit als auch Wärme und funktioniert wie eine Klimaanlage, der Humus versorgt die Reben mit wichtigen Nährstoffen. Die empfindlichen Pinot Meunier, Pinot Noir und Chardonnay, die hier angebaut werden, gedeihen nirgendwo besser, weil es in der Champagne nie zu heiss oder zu kalt wird. Die Winzer lesen Trauben nur von Hand. Die reifen, gesunden Trauben werden sorgfältig, aber schnell gepresst, weil weder Farbe der Schale noch Bitterstoffe in den Most gelangen dürfen. Der Most gärt in Holzfässern oder Stahltanks. Dann werden bis zu 60 verschiedene Weine zu einer Cuvée zusammengestellt, um die konstant hohe Qualität sicherzustellen. Dieser Cuvée werden Hefe und Zucker hinzugefügt, bevor sie in Flaschen abgefüllt und verkorkt wird. Während der mindestens 15-monatigen Flaschengärung verwandelt die Hefe den Zucker in Alkohol und Kohlensäure. Vor dem Versand wird der Champagner in Rüttelpulten gelagert, bis das Hefedepot im Flaschenhals entfernt und die Flasche wieder verkorkt wird.
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